"Die Nacht der Abrechnung" bietet dem Westernfan sicherlich nichts Neues, aber er unterhält sehr gut und hat ein gutes Westernflair. Dabei zeigt er die Figuren, die in der Falle sitzen, während sich draußen die Indianer positionieren und sie umzingeln. Ein Ausbruch ist gefährlich, wird dann aber dennoch gewagt.
Mittwoch, 7. Dezember 2022
Die Nacht der Abrechnung (The Stand at Apache River)
"Die Nacht der Abrechnung" bietet dem Westernfan sicherlich nichts Neues, aber er unterhält sehr gut und hat ein gutes Westernflair. Dabei zeigt er die Figuren, die in der Falle sitzen, während sich draußen die Indianer positionieren und sie umzingeln. Ein Ausbruch ist gefährlich, wird dann aber dennoch gewagt.
Donnerstag, 7. Oktober 2021
Die Bestie der Wildnis (Arrowhead)
Regie: Charles Marquis Warren
Blutsbrüder des Hasses...
Die Filmzeitschrift Cinema kritisierte die reaktionäre Moral des Films, aber dies macht den Film auch grimmig und verleiht ihm eine sehr destruktive Atmosphäre. Dies braucht die Geschichte über den gegenseitigen Hass und Vernichtungswillen aber auch unbedingt, um gut zu funktionieren. Heston spielt fies wie nie, aber Jack Palance toppt ihn noch. Laut Filmabspann ist die Figur des Ed Bannon an den deutschstämmigen Scout, Soldaten und Dolmetscher Albert Sieber angelehnt, der von 1843 bis 1907 gelebt hat.
Mittwoch, 6. Oktober 2021
Der brennende Pfeil (The Charge at Feather River)
Regie: Gordon Douglas
Von den Cheyenne entführt...
Der Mann aus Alamo (The Man from the Alamo)
Regie: Budd Boetticher
Montag, 27. September 2021
Auf verlorenem Posten (Lone Hand)
Regie: George Sherman
Ein Vater kommt vom Weg ab...
Samstag, 18. September 2021
Gefährliches Blut (The Lawless Breed)
Regie: Raoul Walsh
Die Ballade von John Wesley Harding...
Bewertung: 7 von 10 Punkten.
Freitag, 17. September 2021
Drei waren Verräter (Tumbleweed)
Regie: Nathan Juran
Wirbelwind....
Dienstag, 7. September 2021
Am Tod vorbei (Woman they almost lynched)
Regie: Allan Dwan
Frauen, die schießen, kämpfen und hängen...
Und damit sind Joan Leslie und Audrey Totter die heimlichen Hauptdarstellerinnen dieses temporeichen und völlig anderen Western. Die Männer sind nur Beiwerk in diesen Kämpfen aus den letzten Tagen des Bürgerkrieges. Am Ende versammelt sich die neugierige Stadtbevölkerung noch einmal vor dem Galgenbaum, um jemanden hängen zu sehen. Aber vielleicht kann diese Katastrophe doch noch abgewendet werden, weil man Lund und Leslie nicht den Kuss am Ende verwehren will.
Donnerstag, 2. September 2021
Stunde der Abrechnung (Ambush at Tomahawk Gap)
Regie: Fred F. Sears
Die Geisterstadt...
Höchstwahrscheinlich hat sich Western-Regisseur John Sturges für
seinen 1957 entstandenen Genreklassiker "Der Schatz der Gehenkten" von
einem filmischen Verwandten inspirieren lassen, der vier Jahre früher
entstand: Fred F. Sears Western "Ambush at Tomahawk Gap", der in
Deutschland unter dem Namen "Stunde der Abrechnung". Der Filmemacher aus
Boston starb im Jahr 1957 im Alter von 44 Jahren an einer
Gehirnblutung. Sein bekanntester Film ist sicherlich "Rock around the
Clock" mit Bill Haley - der erste RocknRoll Film mit erheblichen
gesellschaftlichen Auswirkungen.
"Stunde der Abrechnung" beginnt mit der Entlassung von vier
Sträflingen aus dem Yuma Territorial Gefängnis. Es sind die Banditen
McCord (John Hodiak), Egan (David Brian), der junge Kid (John Derek) und
der ältere Doc (Ray Teal). Im Westernstädtchen Twin Folks sind sie aber
unerwünscht und der Sheriff (Trevor Bardette) gibt ihnen eine Stunde
Zeit um die Stadt zu verlassen. Das reicht noch für ein paar Drinks,
doch das Quartett bekommt sofort untereinander Streit. Der unbeherrschte
und aggressive Egan rauft sich mit dem einzelgängerischen McCord und
sofort ist eine Schlägerei im Saloon im Gange. Der junge Kid lässt
keinen Zweifel daran, dass er zu Egan hält - er bewundert den starken
Kumpel. Doc ist der älteste der Männer und ist bemüht darin, dass Kid
vielleicht doch noch die Kurve kriegt und einen bürgerlichen Weg
einschlägt. Doch zuerst wollen die Männer das tun, was ihnen durch die
fünf Jahre im Gefängnis lange verwehrt war. In der Geisterstadt Tomahawk
Gap liegt das damals geraubte Geld, der fünfte Mann der Gruppe hat es
dort irgendwo vergraben. Es war der Bruder von Egan, der als einziger
der Verhaftung entging, aber nicht mehr am Leben ist. Er wurde in der
Zwischenzeit beim Falschspielen entlarvt und erschossen. Die Schlägerei
im Saloon von Twin Folks endet mit dem K.o. v on McCord, den lassen die
anderen drei liegen, weil der Sheriff sie zwingt die Stadt sofort zu
verlassen. Doch McCord heftet sich an die Fersen seiner Kumpel. Auch
zwei weitere Männer der Stadt Stranton (Otto Hulett) und Marlowe (Percy
Helton) folgen den Exsträflingen. Unterwegs geraten die in einen
Hinterhalt der Apachen, mit einem Trick und mit der Hilfe von McCord,
der zu Hilfe kommt, können sie jedoch die Feinde ausschalten. Sie
entdecken aber ein Indianermädchen (Maria Elena Marques), von der sie
zuerst glauben, dass sie eine Apachenfrau ist. Die junge Navajo ist aber
selbst auf der Flucht vor den Apachen. Die Männer nehmen sie mit und
sie kümmert sich rührend um den verletzten Kid, der sich bald in das
Mädchen verliebt. In der Geisterstadt angekommen suchen die Männer
verbissen nach dem Geld, doch sie finden nichts. Stattdessen entdecken
sie einen Sonderling (John Qualen), den einzigen Bewohner der toten
Stadt. Dann wirds aber gefährlich, weil die Indianer ihren ersten
Angriff starten...
Diese Indianer werden nicht so anonym wie in Sturges "Schatz der Gehenkten" gezeigt. Sie haben auch gute Strategien die weißen Eindringlinge auszuschalten. In diesen Sequenzen setzt der Regisseur auf gute Action. Vorher war ihm aber die Charakterzeichnung sehr wichtig. Und es scheint so, dass alle Figuren des Films von Gier und Egoismus getrieben werden. Lediglich die Zuneigung zwischen Kid und der Indianerin bringt einen positiven Aspekt in das destruktive Treiben der Banditen.
Bewertung: 7,5 von 10 Punkten.
Der letzte Suchtrupp (The Last Posse)
Regie: Alfred L. Werker
Was draußen wirklich geschah...















































